1931 – 2011

Foto: Norbert Bernecker

Günter Nowak über sich selbst

 

Das Material, mit dem ich arbeite, ist überwiegend altes Eisen, dem der natürliche Oxydationsprozeß über die Zeit eine natürliche, durchaus erwünschte Patina verliehen hat.

 

Es ist für mich der Stoff, der meinem Ausdruckswillen entspricht, ein Stoff gewissermaßen aus dem Schrottplatz des Lebens.

 

Am Beginn der Arbeit steht bei mir das Finden. Erst dann beginnt der Prozeß des Gestaltens. Ziel ist der befreite, spielerische Umgang mit Material und Thematik. Kunst machen ist nun mal eine Tätigkeit der Sinne, elementar und urtriebhaft.

 

 

Ich versuche eine neue Form der Realität zu schaffen, in dem ich zu formalen Ausdrucksmitteln aus dem Bereich der Fantasie greife. Neues soll entstehen, noch nie Dagewesenes. Nicht der Gegenstand selbst, sondern die Wirkung, die von ihm ausgeht, ist mir wichtig. Es drängt mich, die Grenzen der gestalterischen Möglichkeiten ständig auszuloten und zu erweitern.

 

In der Kunst muss jeder seinen Weg finden, muss die Dinge in Frage stellen und Antworten suchen.

Eisen

Collage

Fotografien (analog)

Materialbilder

Oxydografie

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